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Von Klimasünden, Flugscham, and Moralischen Streckübungen: Ökologisches (Schuld-)Bewusstsein im Anthropozän
The Germanic Review: Literature, Culture, Theory Pub Date : 2021-06-10 , DOI: 10.1080/00168890.2021.1897505
Ana Honnacker

Abstract

Die Auswirkungen menschlicher Aktivität auf die Umwelt sind massiv, zugleich sind sie nicht Ergebnis absichtsvollen Handelns. Die Frage nach der moralischen Verantwortung für ökologische Schäden entzieht sich daher einer einfachen Bestimmung. Nicht zuletzt angesichts der Klimakrise ist es jedoch notwendig, die komplexen Strukturen ökologischen Handelns nachzuvollziehen und als moralische Problemkonstellation zu verstehen. Dazu braucht es eine alternative Schuldsemantik, die sich von Schuld als individuellem Fehlverhalten gegen eine Norm löst. Unter Rückgriff auf die von Karl Jaspers entwickelte Schuldtypologie und die Vorstellung kollektiv perpetuierter Schuldverstrickung wird ein Modell ökologischer Schuld vorgeschlagen, das Individuen nicht aus ihrer Verantwortung entlässt, zugleich aber deren Überforderung anerkennt. Die Schamgefühle, die in Bezug auf umweltschädigende Verhaltensweisen auftreten, können dabei als Irritation des moralischen Selbstverständnisses interpretiert werden, die, sofern sie nicht verdrängt wird, Anlass zur Überprüfung der Lebensform gibt. Der Rekurs auf eine so verstandene Schuld eröffnet die Möglichkeit transformativer Prozesse und eines neuen Selbstverständnisses des Menschen im Anthropozän.



中文翻译:

Von Klimasünden、Flugscham 和 Moralischen Streckübungen:Ökologisches (Schuld-)Bewusstsein im Anthropozän

摘要

Die Auswirkungen menschlicher Aktivität auf die Umwelt sind massiv, zugleich sind sie nicht Ergebnis absichtsvollen Handelns。Die Frage nach dermoralischen Verantwortung für ökologische Schäden entzieht sich daher einer einfachen Bestimmung。Nicht zuletzt angesichts der Klimakrise ist es jedoch notwendig, die komplexen Strukturen ökologischen Handelns nachzuvollziehen und als demolische Problemkonstellation zu verstehen。Dazu braucht es eine 替代 Schuldsemantik,die sich von Schuld als individuellem Fehlverhalten gegen eine Norm löst。Unter Rückgriff auf die von Karl Jaspers entwickelte Schuldtypologie und die Vorstellung kollektiv perpetuierter Schuldverstrickung wird ein Modell ökologischer Schuld vorgeschlagen, das Individuen nicht aus ihrer Verantwortärenst. Die Schamgefühle,die in Bezug auf umweltschädigende Verhaltensweisen auftreten, können dabei als Irritation desmoralischen Selbstverständnisses interpretiert werden, die, sofern sie nicht verdrängt wird, Anlass zur Überprüfung gderibder Der Rekurs auf eine so verstandene Schuld eröffnet die Möglichkeit transformativer Prozesse und eines neuen Selbstverständnisses des Menschen im Anthropozän。

更新日期:2021-06-10
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